Mpumalanga 2014

Projekt der FH Südwestfalen
 

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Tatendrang

Nachdem wir die Zeit in den ersten Tagen zur Orientierung genutzt haben, ging es auch bald mit dem ersten Arbeitseinsatz los. Wir fuhren zu der Station Mgcobaneni, um dort am vorhandenen Gartenzaun  Kaninchendraht anzubringen, der das Gemüse vor freilaufenden Hühnern schützen sollte. Diese Arbeit konnte von uns Vieren rasch erledigt werden.

Vom Tatendrang gepackt sollte es in den Tage darauf an einer anderen Station weitergehen. Hier wollten wir den vorhandenen Garten vergrößern, weshalb der Zaun umgesetzt werden sollte. Wir fuhren in den Baumarkt, um ein wenig Material zu besorgen. Hier wurde unsere deutsche Natur abermals auf die Probe gestellt, als uns mitgeteilt wurde, dass benötigtes Material wiederholt nicht lieferbar sei. Da wir uns mit der langen Lieferzeit nicht abfinden wollten, haben wir mehrere Baustoffhandel in der nahen Umgebung aufgesucht und letztendlich alle benötigten Dinge bekommen. Wir fuhren zur Station Jerusalem. Hier betonierten wir die Zaunpfosten für die Vergrößerung und bearbeiteten den Boden soweit, dass wir in nächsten Tagen nur noch Dämme gegen die Verschlämmung der Erde bei starken Regenfällen anhäufen müssen und die bestellten Setzlinge (Porree) pflanzen können. Ohne maschinelle Unterstützung war dies eine körperliche Herausforderung.

Da wir an dieser Station vorerst nicht weitermachen konnten, sind wir zu einer anderen Station gefahren, die sich noch im Aufbau befindet. Hier findet man zurzeit nur den Rohbau der zukünftigen Kirche. Ein Garten ist an dieser Station in weiterer Zukunft geplant. Zunächst wurde aber nur ein Tor von uns gesponsert und angebracht, damit das Grundstück abgesichert ist. Außerdem wurden Vorhänge zu den Toiletten durch Holztüren ersetzt.

Am Wochenende wird uns unser Professor Dr. Thomas Weyer für eine Woche besuchen.

 

7.8.14 20:24

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